Bei der Auswahl der Märchen für die Märchenbühne steht Symbolkraft und das einfache Verständnis der Aussage im Vordergrund. Alle Märchen werden mit handgenähten Stehpuppen dargestellt und mit Musik, Sprache und Gesang untermalt.
Hänsel und Gretel
„Knusper, knusper, knäus’chen,
wer knuspert an meinem Häuschen?“ -
„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“
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Rotkäppchen
„Ei Großmutter, was hast du für große Ohren!“
„Ei Großmutter, was hast du für große Hände!“
„Ei Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!“
„- Dass ich dich besser fressen kann!“
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Frau Holle
"Du musst nur acht geben, dass du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, dass die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt. Ich bin die Frau Holle."
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Schneeweißchen und Rosenrot
Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein.
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Schneewittchen
"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land ?"
Da antwortete der Spiegel: "Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier,
aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr."
Rumpelstilzchen
„Heute back ich, morgen brau ich,
übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!“
Die Bremer Stadtmusikanten
„Was siehst du, Grauschimmel?“ fragte der Hahn.
„Was ich sehe?“ antwortete der Esel.
„Einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken
und Räuber sitzen daran und lassen's sich wohl sein.“
Vom Hirtenmädchen Magdalena Eine zauberhafte Weihnachtslegende
„Magdalena“, sprach eine wundersame Stimme zu ihr.
Es war der Erzengel Gabriel, der Stunden zuvor auch schon
dem Vater erschienen war. „Was macht dich so traurig?“